Die Deutsche Telekom will ab Mitte Juli 2016 ihr Cloud-Portfolio ausbauen, meldet silicon.de. Angedacht ist die Umsetzung der offenen Cloud-Technologie OpenStack und ein Container-Service (CCE) mit Docker. Letzterer ermöglicht es, Applikationen und sogar ganze Cluster von Containern über unterschiedliche Clouds zu bewegen und zu verwalten.

Über CCE und der OpenStack-Nutzung hinaus, plant das Unternehmen eine relationale Datenbank (RDS) für die Verwaltung sowie Backup and Restore.

Als Corporate Sponsor der OpenStack Foundation trat die Telekom auch auf den deutschen OpenStack-Tagen in Köln vom 21.bis 22. Juni 2016 auf.

Clemens Hardewig, bei T-Systems für das OpenStack-Ökosystem verantwortlich, rät, zukünftig vermehrt auf die Möglichkeiten von OpenStack zu setzen. Die Open Telekom Cloud ist über die schnelle und zuverlässige OpenStack-Basis bereits in der Lage, ihr Innovationspotenzial weiter auszubauen, meint Andreas Falkner, Vice President der Open Telekom Cloud.

In den USA bereits viel genutzt, sieht Jonathan Bryce, Geschäftsführer der OpenStack Foundation, auch ein enormes Wachstumspotenzial von OpenStack in Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Docker hat bereits einen großen Bekanntheitsgrad erreicht. Amazon Web Services und Microsoft Azure bieten bereits Dienste über das System an. Die Telekom muss nun nachziehen, so silicon de.